Züchten bedeutet nicht einfach nur vermehren

Es ist eine verantwortungsvolle und schöne Aufgabe, zielstrebig an der Weiterentwicklung einer Hunderasse mitzuwirken. Keineswegs sollte aus einer Laune heraus oder aus kommerziellen Erwägungen mit dem Züchten begonnen werden.

Mit der Schäferhundzucht lässt sich nur selten Geld verdienen. Im Gegenteil: es ist ein sowohl zeitaufwendiges als auch finanziell belastendes Hobby, das neben Idealismus und der Liebe zum Tier vor allem einen umfangreichen Sachverstand, klare Zielvorstellungen und Erfahrung voraussetzt.

Viel Platz für eine Zwingeranlage und eine verständnisvolle Nachbarschaft sind die Grundvoraussetzungen für eine Schäferhundezucht. Neben der Ausbildung der Zuchttiere und der Präsentation auf Zuchtschauen müssen vor allem die Welpen ständig betreut und umsorgt werden. Allein wird man das nicht schaffen, schon gar nicht, wenn man berufstätig ist.

Auch die finanzielle Seite dieses Hobbys muss bedacht werden. Die Kosten für die Anlage, das Futter, den Tierarzt und all jene Ausgaben, die mit der Zulassung des Hundes zur Zucht zusammenhängen – Ausbildung, HD-, ED- und DNA-Verfahren, Prüfungen, Zuchtschauen, Körungen, Fahrt zum Deckrüden, Deckgebühr usw. – gehen ganz schön ins Geld. Durch den Verkauf der Welpen werden die Kosten nur selten gedeckt.
(Quelle: www.schaeferhunde.de)

Unsere Geschichte

Ich, Corinna Bähr, betrat 1981 erstmals mit meinem Collie einen Hundeplatz und trat am 1.1.1982 in die SDG ein. Durch viele erfolgreiche Schauen und Prüfungen wuchs mein Interesse am Hundesport. Der erfolgreiche Start wurde mit einer Platzierung als dreimaliger DDR-Sieger gekrönt. In meiner Grundorganisation wurde mir durch den Züchter Günter Fitsch der Deutsche Schäferhund Alf v. Karutzsee vermittelt, mit dem sich weitere Erfolge als Kreis- und Bezirksjugendmeister anschlossen. Mit der 1985 als Welpen erworbenen Daisy v. Joachimsthal ging die Gründung des Zwingers „von der Grafenburg“ einher, in dem seither 85 Würfe aufgezogen wurden.

Die Hundezucht veränderte auch im privaten Bereich mein Leben, so lernte ich 1992 auf dem Hundeplatz meinen Mann, Jörg Bähr, kennen. Seither verfolgen wir gemeinsam das Ziel, typvolle und schöne Hunde zu züchten, welche die traditionell wertvollen Wesensmerkmale des Deutschen Schäferhundes verkörpern.

Unser Zuhause

Wir leben mit unseren Hunden auf einem schönen Grundstück im Land Brandenburg in der Nähe von Hennickendorf. Unsere Hunde haben sehr viel Auslauf und erhalten viel Zuwendung von uns. Jede freie Minute nutzen wir um ihren Bedürfnissen gerecht zu werden. Neben ausgiebigen Sparziergängen mitten in der Natur haben wir einen großen Auslauf in dem unsere Deutschen Schäferhunde auch untereinander soziale Kontakte pflegen können.

Kleiner Rundgang und Einblick bei uns Zuhause >>>

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